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1

04.06.2009, 16:29

FI-Schalter

Ich wollte im Wohnwagen zusätzlich einen FI-Schalter einbauen.
Dazu meine Frage:
Was sollte von der Einspeiseseite betrachtet zuerst kommen?
Der FI-Schalter (25A) oder der Sicherungsautomat (16A)?

Ich tendiere zum FI-Schalter oder spricht irgendwas dagegen?
Viele Grüße - Achim

2

04.06.2009, 18:12

Re: FI-Schalter

Hallo,

von der Einspeiseseite her kommt zuerst der FI-Schalter, dann die Sicherung(en) und dann die Verbraucher.

Gruss Uwe
oceanline Unterwegs mit Frau, Hund und WoMo
Wohnmobilreisen werden zu Hause oder auch unterwegs mit dem Stellplatzportal meinwomo.net geplant.

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3

04.06.2009, 18:38

Re: FI-Schalter

Zitat


Hallo,

von der Einspeiseseite her kommt zuerst der FI-Schalter, dann die Sicherung(en) und dann die Verbraucher.

Gruss Uwe


Von der Hausversorgung kenne ich das genau andersrum,erst die Sicherung(sichert die Leitungen und Verbraucher ab),dann der FI-Schalter(löst bei einem Fehlerstrom von o,o3A aus.

Gruß Rolf.
Wir wohnen zwar nicht am Ar... der Welt,aber von hier aus kann man Ihn schon gut sehen !!

4

04.06.2009, 19:09

Re: FI-Schalter

Hallo Rolf,

hast Du in jedem Stromkreis einen FI ?

Ich sichere meine gesammte Hausinstallatrion über einen FI ab, dann müssen die Sicherungen zwangsläufig hinter dem FI sein.

Gruss Uwe
oceanline Unterwegs mit Frau, Hund und WoMo
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Toto73

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5

04.06.2009, 19:19

Re: FI-Schalter

Und vor allem das mal lesen:

Elektroarbeiten und Folgen

:keule:
Viele Grüße
Torsten
Unterwegs mit VW Multivan United und zur Zeit nix eigenes hinten dran shock:

"Ich trinke Bier nur an Tagen die mit 'g' enden. Und Mittwochs"

koepi

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6

04.06.2009, 19:55

Re: FI-Schalter

Hallo,
es ist nicht einfach damit getan "Ich baue einen FI ein, und jetz bin ich geschützt".
Einmal die Funktion zum FI (FehlerStromschtzschalter), neue Bezeichnung RCD (Residual Current protective Device):
Ein FI schaltet dann ab, wenn ein Fehlerstrom der grösser ist als der auf dem FI angegebenen Fehlerstrom zur Erde abfließt.
Der FI vergleicht, wenn man so sagen will, den Strom (Ampere) der über den Leiter "L" zum Grerät fließt mit dem Strom der vom Gerät kommt "N" ist dieser Strom ungleich löst der FI aus.

Das heist ohne Erde kein Abfließender Strom. Folgedessen mus ich jedes mal auf dem CP eine Erde schlagen.

In Wohnräumen wird in der Regel ein FI mit 0,5A Fehlerstrom und in sogenannten Feuchträumen (Keller, Bad, Garten, ect.) mit 0,03A Fehlerstrom in Saunen kommen Personenschutzautomaten zum Einsatz.
Die Werte, die man einbauen soll kann man bei seinem EVU erfragen
Gruß
Friedhelm

7

04.06.2009, 20:02

Re: FI-Schalter

"... Folgedessen mus ich jedes mal auf dem CP eine Erde schlagen..."

Hallo,

also die Erdnung wird über das Anschlusskabel zum Stromkasten hergestellt. Da braucht man selbst nichts in die Erde zu rammen.

Gruß
ben

koepi

Camper

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8

04.06.2009, 20:04

Re: FI-Schalter

RRRichtig, und das sitzt auch der FI.
Gruß
Friedhelm

Toto73

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9

04.06.2009, 20:08

Re: FI-Schalter

Zitat


eine Erde schlagen.
:happy2: stelle mir das gerade bildlich vor :happy2:

Was Du meinst nennt sich Erder. Und den hat der CP hoffentlich zentral..... :shock:
Viele Grüße
Torsten
Unterwegs mit VW Multivan United und zur Zeit nix eigenes hinten dran shock:

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10

04.06.2009, 20:15

Re: FI-Schalter

Zitat



Das heist ohne Erde kein Abfließender Strom. Folgedessen mus ich jedes mal auf dem CP eine Erde schlagen.



D.h. wenn kein Strom abfließt, bekomme ich auch keine "gewischt" (siehe Vogel auf der Hochspannungsleitung).
In dem Moment, wenn ein "Fehlerstrom" fließt, löst der FI beim Überschreiten des Grenzwertes aus.
Viele Grüße - Achim

koepi

Camper

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11

04.06.2009, 20:38

Re: FI-Schalter

Im Gegenteil.
Nehmen wir mal einen Herd als Beispiel.
Dieser Herd nimmt 10A auf, das heißt über den L fliessen 10A zum Herd und über den N 10A zurück.
Wenn dieser Herd einen Schluß (Elektrische Verbindung zu Gehäuse) hat, liegen am Gehäuse des Herds 240V an.
Damit bekomme ich, wenn ich diesen Herd berühre einen "Schlag", der unter umständen tötlich sein kann (je nach Standort, wie Isoliert stehe ich).
Sollte der Herd über einen FI seinen Strom beziehen und natürlich Geerdet sein, würde ein Strom X über die Erde abfliessen.
Der FI "vergleicht" ja nunmal ständig L und N, da der Herd jetzt ja einen Fehler hat und XA über die Erde abfliessen, die Ströme von L und N ungleich sind Schaltet der FI inerhalb von wenigen mSek ab.
Und wir freuen uns unseren lebens.

Edit: Der Vogel auf der Hochspannungleitung, wird heute auch angewendet nennt sich Arbeiten unter gleichem Potenzial. Bei arbeiten unter Spannung werden Gummihandschuhe, spezial Werkzeug, persöhniche Sicherheitsausrüstung ect. verwendet.
Gruß
Friedhelm

12

04.06.2009, 20:40

Re: FI-Schalter

Hallo,

der FI im Stromkasten löst aber bei zu großen Kabellängen nicht schnell genug aus. Angeblich. Deshalb gibt es meines Wissens auch eine Vorschrift, durch die die Kabellängen auf Campingplätzen auf 25 Meter begrenzt werden. Ich halte mit stur da dran. Ist der Kasten weiter weg, stehe ich autark.

Gruß
ben

koepi

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13

04.06.2009, 20:50

Re: FI-Schalter

Ihr dürft den FI nicht mit einer Sicherung verwechseln.
Bei einem Leiterquerschnitt von 1,5qmm ist eine max. Kabellängelänge (ich glaub) 18,3m vorgeschrieben (Hausinstallation).
Sollte die Leitungslänge überschritten werden muß der Querschnitt entsprechend erhöht werden.

Ach so, der FI ist "NUR" für den Felerstrom "zuständig", die Sicherung ist in sachen Überlast bzw. Kurzschluß unterwegs.

Deshalb sitzt der FI auch VOR den Sicherungen.
Gruß
Friedhelm

Toto73

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14

04.06.2009, 21:00

Re: FI-Schalter

Also, warum soll der Vogel auf der Hochspannungsleitung eine "gewischt" kriegen? Er befindet sich auf einem Potenzial und gut ist es.
Wir stehen im normalfall auch auf einem Potenzial, nämlich dem der Erde.

Warum fließt Strom? Weil es eine Potenzialdifferenz gibt.
Je höher die Potenzialdifferenz und je geringer der Widerstand, desto höher wird der Strom (Ohmsches Gesetz)

Das ganze Dilemmer fängt erst an, wenn der Strom erzeugt wird. Meistens ist der Sternpunkt des Generator geerdet. Damit ist ein Potenzial festgelegt. Aber das wäre noch nicht so schlimm, denn es erfolgt ja noch die Übertragung des Stromes, wo man die Erde (je nach Trafo) nicht benötigt (galvanische Trennung). Aus Sicherheitsgründen ist das bei uns so, dass mind. der letzte Trafo wieder eine Erdverbindung hat.
Dann nennt man dieses Netz TN-C-Netz (Terre Neutre Combiné). Nach der Hauptverteilung wird daraus ein TN-C-S-Netz (Terre Neutre Combiné Séparé). So wie es die meisten hier kennen.
Drei Phasen, einen Neutralleiter und einen Schutzleiter.
Dem Strom ist es dabei völlig egal, ob er zwischen Phase und Neutralleiter oder Phase und Schutzleiter fließt, da Neutral- und Schutzleiter ja im TN-C-Netz so wie so zusammen laufen.

Nehmen wir als Beispiel Lampe mit einem Metallgehäuse welches an dem Schutzleiter angeschlossen ist.

Im Normalfall:
Der Strom fließt von der Phase durch die Glühwendel der Glühlampe zum Neutralleiter.

Im Fehlerfall:
Bei einem mechanischen Fehler (Phase kommt ans Gehäuse, Gehäuse steht unter Spannung) würde jetzt ein sehr hoher Strom von der Phase zum Schutzleiter fließen, so dass die Sicherung sicher und schnell ansprechen sollte.
Ohne den Schutzleiter würde der Strom durch den Menschen fließen. Da dieser einen relativ hohen Widerstand hat, dauert es länger bis die Sicherung anspricht. Der Mensch wird geschädigt (evtl. bis zum Tode).
Als zusätzliche Sicherheit wurde der FI-Schutzschalter erfunden.
Dieser vergleicht den Strom welcher über die Phase wegfließt und über den Neutralleiter zurück kommt. Kommt nicht alles wiede zurück, so löst er aus. Viel schneller als die Sicherung.

Zusammenfassung:
Die Sicherung (in den neueren Bauten ein LS-Automat) schützt die Leitungen (LS = Leitungsschutz) vor Überlast.
Der FI-Schutzschalter schützt den Menschen

Probleme einen FI-Schutzschalter nachzurüsten hat man im Altbau, wo kein TN-C-S-Netz vorhanden ist.
Dort wurde aus der Not eine Tugend gemacht und ein TN-C-S-Netz erst in der Steckdose erzeugt, da früher nur die Phase und der Neutralleiter verdrahtet wurde.
Hier funktioniert kein FI-Schutzschalter, da kein Strom verloren geht (bei obigen Beispiel).

In wie weit ein Fehlerstromschutzschalter jetzt im Wohnwagen sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden.

Allerdings weise ich noch einmal darauf, dass nur eine Elektrotechnische Fachkraft die Arbeiten durchführen darf! Bzw. ,wenn man eine Fachkraft findet, die es macht, dieser die Anlage abnehmen muss.
Viele Grüße
Torsten
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15

05.06.2009, 08:27

Re: FI-Schalter

Moin :wink:

interessantes Thema, sollte eigentlich jeden interessieren, auch wenn er technisch völlig :nixweiss: ist! Strom ist auch im Wohni, nicht zuletzt für Kinder, nicht weit!

Die Funktionsweise ist ja nun mehrfach ausführlich erklärt worden! Für alle die der technische Schnickschnack nicht interessiert, vielleicht das Wichtigste: Der FI merkt, wenn Strom nicht so bzw. da fließt wo er hingehört und das schon im Minimalbereich, während eine Sicherung da erst viiiiel später, oder auch gar nicht in die Hufe kommt und eingreift! Das kann dann aber schon zu spät sein!

Die entscheidende Frage, neben Achim's Anschlussfrage, ist doch: MUSS im Wohni/WoMo, einer vorhanden sein? Die offizielle Antwort lautet wohl: "Nein!" Sonst würde wohl kaum ein Wohni/WoMo ohne ausgeliefert werden?!

Grund dafür ist m.E., dass dieses Sicherheitsmerkmal in der Verantwortung desjenigen liegt, der uns den Strom zur Verfügung stellt! Nur wissen wir alle, dass entgegen aller Vorschriften, hier und da einiges im Argen liegt und so ist es nur verständlich, wenn jemand auf die Idee kommt, sich da lieber auf seinen eigenen FI zu verlassen!

Da stellen sich mir dann folgende Fragen an die Fachleute, die hier ja reichlich vorhanden sind:

1. Reicht die Erdung via Kabel, oder macht der FI nur ganz sicher seinen Job, wenn wir unsere mobilen Häuser selber erden?
2. Wenn ja, wie? Kabel am Rahmen und am anderen Ende einen simplen Häring und wie dick sollte das Kabel dann sein?
3. Spielt die Kabellänge und 1,5 oder 2,5 mm² wirklich ein so große Rolle? Vor allem in Bezug auf 1.?


Gruß Peter, der einen FI eingebaut hat!
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16

05.06.2009, 09:20

Re: FI-Schalter

Zitat



Die entscheidende Frage, neben Achim's Anschlussfrage, ist doch: MUSS im Wohni/WoMo, einer vorhanden sein? Die offizielle Antwort lautet wohl: "Nein!" Sonst würde wohl kaum ein Wohni/WoMo ohne ausgeliefert werden?!


Das sehe ich genauso. Wenn es Vorschrift wäre, hätte jeder Wohnwagen einen. Aus dem Umkehrschluss heraus würde ich sagen: keine Pflicht.

Zitat


Was sollte von der Einspeiseseite betrachtet zuerst kommen?
Der FI-Schalter (25A) oder der Sicherungsautomat (16A)?

Ich tendiere zum FI-Schalter oder spricht irgendwas dagegen?


Erst der FI, dann die Sicherungen. So isses bei mir auch.
Tschau... Sven
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17

05.06.2009, 18:33

Re: FI-Schalter

Hallo Leute, wenn das alles so einfach währe brauchte der Elektriker keine Ausbildung die 3 bzw 3,5 Jahre dauert.
Für die Erstellung einer Erde werden entweder eine Fundamenterde (in dem Fundament des Hauses) Kreuzerder (gibs in verschiedenen längen, Bodenbeschaffenheit) oder Tiefenerder (z.B.Ortsnetzstationen, es werden mehere geschlagen) verwendet.
Für diese Erde wird ein Meßprotokoll erstellt (Erdungswiederstand), je geringer desto besser, bei zu hohem Erdungswiderstand wird eine weitere Erde geschlagen in aureichendem abtstand zur ersten Erde.
Also ein Hering reicht auf keinen fall aus. Wer sich auf sowas einläßt begibt sich in Gefahr für Leib und Leben.

Leitungslänge:
Man mag es kaum glauben, auch Kabel haben einen Ohmschen Widerstand. Wir lassen mal die 3% Spannungsverlust aussen vor, Wenn ich also ein zu langes Kabel habe kann die Sicherung nicht auslösen. Die Dämpfung des Kabels ist so groß das es zu Brandschäden kommen kann.

Dem FI ist es sch***egal wie lang das Kabel ist. Er misst in der Verteilung, und da auch nur ob es zu einer Differenz zwischen L und N kommt, wenn ja, schaltet er ab aber auch nur DANN. Wieviel Ampere durch ihn fließen ist im Prinzip egal (die Handelsüblichen größen: 25, 40, 63A Nennstrom)

Ihr könnt allerdings selbst auf dem CP in den Verteilerschrank schauen. Hier sollte, muß ein FI mit einem Auslösestrom von 0,03A sitzen.
Mit Einführung der CEE Norm, diese blauen runden Schukostecker, sollten auch die CP Betreiber auf FI umgerüstet haben.

Ich kann mich nur Toto73 anschließen:

Zitat

Allerdings weise ich noch einmal darauf, dass nur eine Elektrotechnische Fachkraft die Arbeiten durchführen darf! Bzw. ,wenn man eine Fachkraft findet, die es macht, dieser die Anlage abnehmen muss.


Gruß
Friedhelm

vr6ghia

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18

05.06.2009, 19:18

Re: FI-Schalter

Nabend,

ein FI nutzt Dir nur etwas wenn Du denn Wohnwagen mit einer Erdung versiehst die vorher Errechnet worden ist und daraufhin der FI abgestimmt.

Denn ein FI funktioniert ungefähr so.

Erdung und Nullleiter sind identisch , der einzige Unterschied besteht darin , dass der Nullleiter über den FI (Fehlerstromschutzschalter) geschalten ist und die Erdung nicht .
Im FI befinden sich drei Wicklungen in eine Richtung und eine Wicklung zum Nullleiter .
Wenn also der Strombedarf herein kommt aber nicht wieder heraus , löst der Fi aus und unterbricht den Stromfluss , weil der Strom ja dann folglich über die Erde fließt und evtl durch Dich und in dem Fall der Nullleiter nichts zurückgeben kann .

Netten Gruß von vr6ghia dem Heiko

Bertil

Camper

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19

05.06.2009, 21:07

Re: FI-Schalter

Zitat

...
Allerdings weise ich noch einmal darauf, dass nur eine Elektrotechnische Fachkraft die Arbeiten durchführen darf!
...


Nein, darf er nicht!


Zumindest kann ich diese Pauschalaussage so nicht akzeptieren.

Ich bin eine "Elektrotechnische Fachkraft" (sogar mit Handwerks Meisterbrief), darf aber keinerlei 220V Installationen vornehmen!
Warum?
Ganz einfach!
Ich habe keine Zulassung zur Installation von Mittel- oder Hochspannungs Elektroanlagen. Meine Zulassung umfasst nur die Installation von Niederspannungsanlagen. Obwohl ich die Unterweisung über Gefahren und Probleme bei der Installation von Mittelspannungsanlagen genauso lernen musste wie ein Elektriker.
Selbst ein Elektroing. ist nicht automatisch berechtigt solche Anlagen zu installieren. Auch der muss sich entsprechend Zertifizieren lassen.
Ein Elektriker nach seiner Lehre muss immer noch seinen Meister für seine Arbeit zeichnen lassen. Genauso ist es in meinem Handwerk (Elektrotechniker Meister ... Ehemals Radio und Fernsehtechniker). Ich muss für die "Blödheit" meiner Angestellten Gesellen gerade stehen.


Zurück zum Thema:
Wer seinen WoWa Vorschriftsmäßig Erden will, der muss einen 2m Kreuzerder in den Boden schlagen. Zusätzlich muss dieser mit mindestens mit 16mm² Kabel angeschlossen werden ... :shock:


Zu den Restlichen Fachthemen lasse mich aus Haftungstechnischen Gründen nicht aus. Immerhin bin ich eine "Elektrotechnische Fachkraft" :devil:
Gruß Bertil

Toto73

Camper

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PLZ: 91315

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20

05.06.2009, 21:21

Re: FI-Schalter

Doch, denn:

Wiki :klopf:
Viele Grüße
Torsten
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